GREENCAR
Praxisbeispiel zu industrieller Reinigung, Reparatur und Remanufacturing von Emissionssystemen.
Greencar
Wiederaufbereitung und Remanufacturing von Feinstaubfiltern – statt Austausch und Neuproduktion.
Greencar zeigt, wie gebrauchte bzw. verschmutzte Feinstaubfilter nicht vorschnell ersetzt, sondern gezielt aufbereitet und wieder nutzbar gemacht werden können. Statt ein Bauteil nachlassender Leistungsfähigkeit direkt zu entsorgen, wird geprüft, ob es technisch so instand gesetzt werden kann, dass es erneut im Fahrzeug eingesetzt werden kann.
Im Mittelpunkt steht dabei die Wiederaufbereitung eines komplexen Fahrzeugbauteils. Verschmutzungen und Ablagerungen werden entfernt, der Zustand des Filters wird geprüft und die Funktion so wiederhergestellt, dass der Filter erneut genutzt werden kann. Dadurch wird die Nutzungsdauer des Bauteils verlängert und der Bedarf an Neuteilen reduziert.
Zum Unternehmen
GREENCAR ist ein Berliner Unternehmen im Bereich Umwelttechnik mit Schwerpunkt auf Katalysatoren und Partikelfiltersystemen. Das Unternehmen beschäftigt sich mit Nachrüstung, Instandhaltung und technischer Aufbereitung von Abgaskomponenten für unterschiedliche Fahrzeugtypen.
Für die Kreislaufwirtschaft ist GREENCAR vor allem deshalb relevant, weil die industrielle Reinigung und Aufbereitung von Dieselpartikelfiltern dazu beitragen kann, funktionsfähige Bauteile länger zu nutzen und den Austausch durch Neuteile zu reduzieren.
Welche R-Strategien werden angesprochen?
- R0 – Refuse: Durch die Nutzung eines Mehrwegsystem mit über 6.000 wiederverwendbaren Kunststoffboxen, die zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden zirkulieren, können Transportverpackungen mehrfach genutzt und Einwegabfälle vermieden werden.
- R4 – Repair: Filtersysteme werden instand gesetzt, damit sie ihre Funktion wieder erfüllen können.
- R6 – Remanufacture: Die technische Aufbereitung zielt darauf ab, gebrauchte Komponenten wieder in einen "Wie-Neu" Zustand zu überführen und erneut einzusetzen.