Profine
Praxisbeispiel zu zirkulären Kunststofffensterprofilen, Recyclingmaterial und geschlossenen Stoffkreisläufen.
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Zirkuläre Kunststofffensterprofile: Rückführung von Altfenstern und Produktionsresten in hochwertige Rezyklate.
In diesem Good-Practice-Video zeigt Norbert Atzler, verantwortlich für das Geschäftsmodell Recycling und Oberflächenbeschichtung, wie Kunststofffensterprofile durch ein zirkuläres Geschäftsmodell im Kreislauf geführt werden können. Im Fokus steht die Rückführung von Altfenstern und Produktionsresten in den Materialkreislauf sowie deren Aufbereitung zu hochwertigen Rezyklaten, die erneut in der Profilherstellung eingesetzt werden.
Durch geschlossene Stoffkreisläufe, den gezielten Einsatz von Recyclingmaterial und die kontinuierliche Optimierung von Produktdesign und Materialzusammensetzung gelingt es, den Einsatz von Primärkunststoffen deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die Qualität und Langlebigkeit der Produkte sicherzustellen.
Zum Unternehmen
Profine entwickelt und produziert Kunststoffprofilsysteme für Fenster und Türen. Im Zentrum des Praxisbeispiels steht ein Kreislaufansatz, bei dem Rückläufer aus Nutzung und Produktion gesammelt, aufbereitet und als Rezyklat wieder in neue Profile integriert werden.
Damit verbindet das Unternehmen Produktentwicklung, Materialauswahl, Rücknahmelogistik und Recycling zu einem Modell, das Kunststoff als Wertstoff im Kreislauf hält und den Bedarf an Primärmaterial reduziert.
Welche R-Strategien werden angesprochen?
- R1 - Rethink: Fensterprofile werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette als Teil eines zirkulären Geschäftsmodells gedacht.
- R2 - Reduce: Optimiertes Produktdesign und gezielter Rezyklateinsatz senken den Bedarf an neuem Kunststoffmaterial.
- R8 - Recycle: Altfenster und Produktionsreste werden aufbereitet und als hochwertige Rezyklate erneut in der Profilherstellung eingesetzt.
Das Beispiel von Profine zeigt, wie bereits in der Produktgestaltung und entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Voraussetzungen für funktionierende Kunststoffkreisläufe geschaffen werden können: von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Rückführung und Wiederverwertung der Materialien.
Für Unternehmen ist der Ansatz relevant, weil er deutlich macht, dass Kunststoffrecycling nicht nur eine nachgelagerte Entsorgungsfrage ist. Entscheidend sind abgestimmte Produktdesigns, definierte Materialqualitäten, Rücknahmestrukturen und Aufbereitungsprozesse, damit Rezyklate wieder hochwertig eingesetzt werden können.